Zusammen mit der Gruppe Funken stiegen wir vergangenen Samstag in die Autos und fuhren nach Wohlen. Ein Besuch auf der Eisbahn stand auf dem Programm. Nach kurzer Zeit waren die unbequemen Schuhe vergessen. Ein Teil übte sich begeistert in verrückten Kunststücken auf dem Eis, ein anderer Teil lancierten einen hitzigen Hockeymatch. Bei warmem Punch, Kuchen und Früchten konnten sich alle gut erholen. Müde und erschöpft traten wir zusammen den Heimweg an.

Eine weitere Zeitreise steht bevor, doch wohin geht sie? Die Zeitmaschine rasselt und knattert und mit dem Öffnen des Tors erkennen wir zwei Personen. Zwei weltberühmte und waschechte Gallier begrüssen uns herzlich in ihrem Dorf. Asterix und Obelix erklären uns, dass sie dringend eine Ration Zaubertrank brauen müssen, weil ihr Druide auf Reisen ist. Nach einem Marsch mit fast keinen Zwischenfällen in den Wald startet ein wildes Geländespiel, indem zwei Gruppen möglichst schnell einen Zaubertrank zusammenbrauen und kochen mussten.

Nach gemütlichem Zusammensitzen am Feuer und feinem Zvieri erklärten Doris und Shanaya passend zur Zeit die Ostergeschichte und stellen diese in einem Theater lebhaft dar.

Aufgefüllt mit dem Zaubertrank der unbesiegbar macht tritt die Gruppe Füür den Heimweg an und reist in der Zeit wieder ins 2016.

 

An diesem Nachmittag stand ein Besuch auf dem Eisfeld in Wohlen an. Als gesamte JS-WISAWI fuhren wir nach Wohlen um das Eisfeld unsicher zu machen. Einige Jungschärler standen zum ersten Mal auf Schlittschuhen, andere waren bereits angehende Eiskunstläufer. Immer wieder fiel man aufs harte Eis, doch die Jungschärler entwickelten sich zu wackeren Steh-auf-Männchen.

Nach einem feinen Zvieri bei Birgit zuhause lauschten die durchgefrorenen Kinder den spannenden Inputs zu den jeweiligen Halbjahresthemen. Schliesslich kehrten alle hundemüde aber ohne allfällige Knochenbrüche nach Fahrwangen zurück.

Schnelle Schritte ertönen durch das Unterholz. ein Warnschrei ertönt und aus zwei anderen Richtungen ertönen weitere Schritte. Drei Gestalten jagen durch das Gebüsch gehetzt von einem flinken Fänger. Die drei Gestalten entkommen und verbergen sich wieder im tiefen Grün des Waldes. Es gilt Aufgaben zu erfüllen um Hinweise zu erhalten, Hinweise zum Inhalt des Tresors. Schnell realisieren die Profiagenten, dass die Hinweise nicht einfach lesbar sind. Ein Informant hat sich die Mühe gemacht, den Hinweis zu verschlüsseln. Nur ausgebildete Agenten könnten somit den Text entschlüsseln. Zum Glück sind die Jungschärler dazu in der Lage, der Agentenausbildung sei Dank. Durch ihr Geschick und die Bemühungen gelang es den Detektiven, den Inhalt des Tresors zu ermitteln. Logischerweise befindet sich Geld im Tresor. Alle sind sofort erpicht darauf, die Bösewichte bei diesem Unterfangen zu stopen.

Nach einem genüsslich verschlungenem Tomatenrisotto, welches Doris über dem Feuer zubereitet hat, lauschen alle Jungschärler dem Input von Ermittler Schlowinski. Die Prioritäten im Leben wurden besprochen und die Jungschärler lernten, dass man jene bewust selber setzen sollte. Erschöpft und glücklich machte sich die Truppe auf den Heimweg durch den Wald.

Schlowinski kommt angeeilt und überrascht die Jungschärler mit einer bahnbrechenden Information. Von streng geheimen Quellen bekam er Informationen über die Entführer. Sofort stürmt die Horde von Agenten los und macht sich auf die Suche nach den unvorsichtigen Entführern. Schnell finden sich die Detekitve in einer verzwickten und komplizierten Schnitzeljagd wieder. Durch Felder, Kuhweiden und Wälder werden die Verbrecher verfolgt.

Um Haaresbreite gelingt es den Detektiven die Verbrecher zu fangen, doch ein aufregender Zwischenfall unterbricht die Verfolgungsjagd. Die Entführte Linda aus dem Überwachungsvideo wurde gefesselt im Wald entdeckt. Glücklicherweise haben die Entführer ihren Rucksack mit dem Zvieri vergessen. Genüsslich verschlingen die Jungschärler das wohlverdiente Mahl.

Von Linda erfuhren die Agenten, dass die beiden Entführer eigentlich Informationenen über einen geheimen Tresor suchen und sie missverständlich entführt haben. Sie erklärt sich bereit, den Detektiven zu helfen.

Eine Entführung, aber die Polizei ist überlastet. Die Bürozeiten müssen eingehalten werden und es fehlt an Fachleuten. Die Jungschärler müssen her. Agent Schlowinski informierte die motivierten Jungschärler. Das Überwachungsvideo der Entführung sorgte für grosse Aufregung unter den Jungschärlern und alle waren sofort ‚Feuer und Flamme‘ 😉 den Fall aufzuklären und die Entführer selbst zu überführen. Ein knallhartes Agententraining wurde durchgeführt.

Bei Noah erlernten die Jungschärler alles über geheime Übermittlungsmethoden. Verschlüsselungen wurden decodiert und Texte chiffriert. Um jedes Detail aufschreiben zu können, konnten die angehenden Agenten einen Notizblock  selber gestalten. Um im Ernstfall top ausgebildet zu sein, braucht es viel Disziplin und jahrelanges Training. Bei Jeanine erlernten die Jungschärler das grosse Können in einer halben Stunde. Jedes Kind wurde zu Hochleistungen getrieben. Sie bewiesen sich als echte, gnadenlose Superagenten. Was wäre allerdings ein Agent ohne seinen Ausweis. Léonie warf sich kreativ ins Zeug, um den Kindern ein reiches Angebot an unauffälliger Verkleidung zusammenzustellen. Jeder Agent bekam seinen eigenen Ausweis mit coolem Foto und den Agenteigenschaften.

Mit viel Schoggi und Brot gestärkt lauschten die frisch gebackenen Agenten dem Input von Noah. Sie lernten, dass sie auch als Agenten gewisse Sachen nicht tun dürfen. Die Zehn Gebote wurden von Noah thematisiert.

Hartz zusammensuchen, getrocknete Gräser zerreiben,  Feuerstahl in die Finger und Funken sprühen. Erste Halme glühen und gekonnt wird dem Zunder Feuer eingehaucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit, besser gesagt gegen die andere Gruppe. Jungschärler gegen Leiter heisst das Duell. Bald schon lodern zwei mächtige Feuer.

Beim Spiel 15-14 können die Jungschärler ihre taktische Geschicktheit unter Beweis stellen. Sich im Unterholz verbergen und durch das Gestrüpp rennen macht allen sichtlich Spass.

Zum Zvieri gibts Calzone, allerdings nicht irgend ein Fertigprodukt, nein, selbst gemachte Calzone, eingewickelt in Alufolie  und in der Glut gebacken. Das heisse Gebäck schmeckt allen vorzüglich.

Im Input erzählt Jonas den letzten Teil vom Halbjahresthema Jakob. Vergebung und Versöhnung sind das Zentrale Thema. Munter und glücklich tritt die Gruppe Füür den Heimweg an.

Den Rücken durchstreckend Steigen die Jungschärler aus den Autos aus. Das Material wird ausgeladen und alle starten den Fussmarsch zu den Sandsteinhöhlen von Gränichen.

Nach der Autofahrt sind alle froh die Füsse vertreten zu können. Munter werden Geschichten erzählt und die Sonne macht sich durch den Nebel langsam bemerkbar. Am Fusse des Liebeggers Schlossbergs wandern wir die kurze Strecke zu den Höhlen rauf.

Bei den Höhlen angekommen wird erstmals das Gelände erkundigt. Die Höhlen erwiesen sich als erstaunlich weitläufig und beim Herumklettern wäre auch eine Horde wilder Affen zum Schwitzen gekommen. Um ein Feuer entfachen zu können suchten erst alle Jungschärler eifrig nach Holz welches dann unter der Anweisungen von Noah und Samuel zu Feuerholz verarbeitet wurde. Beim Holzhacken konnte man den richtigen Umgang mit der Axt erlernen.

Während Anja ein köstliches Schoggifondu zubereitete spielte Jonas mit den Teilnehmern ein Verstecken. Ausgelaugt wurde das Schoggifondu verspeisen (die zuvor gewaschenen Hände sahen danach nicht weniger schmutzig aus :). Dazu gab es feinen Punch.

Im Input lehrte Anja den Jungschärler wie man sich für Gott hingeben kann und dass man bei Gott willkommen ist.

Mit etwas Verspätung und den neu gesammelten Erfahrungen kehrten wir nach Fahrwangen zurück.