Heute führte uns die Zeitreise in den Wilden Westen. Dort angekommen, wollten sich gerade zwei Sheriffs in einem Duell an Kopf und Kragen gehen. Es wurde gestritten, wer denn nun der echte und einzig wahre Sheriff sei. Um diese Angelegenheit etwas friedlicher als mit Colts und Gewehren zu lösen, boten die Zeitreisenden den Sheriffs ihre Unterstützung an. Das Team „Wild Cowgirls“ und die „Pow Chings“ wollten je für einen der beiden Sheriffs kämpfen. Nachdem passende Cowboy-Outfits gefunden wurden, duellierten sich die beiden Teams in verschiedenen Disziplinen wie Hufeisenwerfen, Pferderennen, Lassowurf, Dart und Sackhüpfen. Die Pow Chings gewannen das Duell knapp und feierten den Sieg für ihren Sheriff. Aber auch die Wild Cowgirls liessen sich die gute Laune von der Niederlage nicht verderben und gemeinsam liess man sich das Zvieri und die Drinks bei heiterer Country-Musik im Saloon schmecken.

Das neue Jungschi- Halbjahr ist etwas turbulent gestartet, da leider die Hälfte des Leiterteams nicht dabei sein konnte. Zum Glück konnten noch ein paar tatkräftige Helfer gefunden werden.

Die Gruppe Füür startete mit einer Zeitmaschine „back in time“. Und landeten in der Steinzeit. Während sie sich mit Höhlenmalereien und Steinschleudern beschäftigten, waren die jüngeren Funken mit der ersten „unbeachteten Heldin“ unterwegs. Wir lernten die Richterin Debora etwas kennen und konnten uns bei einem Geländespiel austoben.

Ein feines Zvieri gab es dann gemeinsam am Feuer und schon bald machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Als die Kinder eintreffen, können wir gerade eine Live-Nachrichtensendung mitverfolgen. Es wird berichtet, wie Komissar Schlowinski mit tatkräftiger Unterstützung von aufmerksamen Detektiven und Detektivinnen  der Jungschi Wisawi einer Verbrecherbande auf die Spur kommen konnte.  Seit Wochen war die Jungschi auf der Jagd nach den Verbrechern, die unter anderem für eine Entführung und einen versuchten Mord verantwortlich waren. Nachdem wir unter anderem sogar bei Nacht und Nebel ermittelt und diverse Spuren verfolgt haben, sind wir froh, dass die Verbrecher nun endlich hinter Gittern sitzen! Doch ganz gelöst ist der Fall noch nicht: Da ist doch noch der Tresor, den wir immer noch nicht knacken konnten… Deshalb machen wir uns nochmals an die Arbeit. Es gilt, einen Code zu entschlüsseln, den uns eine anonyme Passantin – vermutlich eine ehemalige Komplizin der Verbrecher – zugesteckt hat. Dank ausgezeichneter Kenntnis unserer Agenten und Agentinnen über Geheimschriften schaffen wir es, gemeinsam den Code zu entschlüsseln und den Tresor zu knacken. Nun können wir Jungschi-Detektive unseren Erfolg ausgiebig feiern und lassen den Nachmittag bei einem gemütlichen Weihnachts-Zvieri und einer Geschichte ausklingen.

An diesem kalten Samstag begaben wir Jungschi-Detektive uns zusammen mit Kommissar Schlowinski wieder auf Spurensuche. Nachdem wir herausgefunden hatten, dass es bei dem zu lösenden Kriminalfall um einen versteckten Tresor geht, wollten wir diesen nun möglichst schnell ausfindig machen. Doch dafür benötigten wir zuerst einige weitere Agenten-Kenntnisse: Orientieren in Wald, auf Feld & Wiesen sowie das Spurenlesen und -verfolgen. So beschäftigten wir uns während verschiedenen Worshops mit Kartenkunde, Tierspuren und bastelten einen Kompass.
Nach diesem Training stärkten und wärmten wir uns mit einer leckeren Buchstaben-Gemüsesuppe und hörten ein paar Gedanken zum Gedicht „Spuren im Sand“.
Doch der Nachmittag war noch lange nicht zu Ende. Kommissar Schlowinski bekam von einem Informanten einen Hinweis. Mithilfe einer Skizze des geheimen Standortes fanden wir den Tresor schlussendlich auf dem verstaubten Dachboden über dem Jungschi-Raum. Leider war der Tresor gut gesichert mit einem Zahlenschloss, dessen Code wir bisher noch nicht knacken konnten.

…Fortsetzung folgt…

Schnelle Schritte ertönen durch das Unterholz. ein Warnschrei ertönt und aus zwei anderen Richtungen ertönen weitere Schritte. Drei Gestalten jagen durch das Gebüsch gehetzt von einem flinken Fänger. Die drei Gestalten entkommen und verbergen sich wieder im tiefen Grün des Waldes. Es gilt Aufgaben zu erfüllen um Hinweise zu erhalten, Hinweise zum Inhalt des Tresors. Schnell realisieren die Profiagenten, dass die Hinweise nicht einfach lesbar sind. Ein Informant hat sich die Mühe gemacht, den Hinweis zu verschlüsseln. Nur ausgebildete Agenten könnten somit den Text entschlüsseln. Zum Glück sind die Jungschärler dazu in der Lage, der Agentenausbildung sei Dank. Durch ihr Geschick und die Bemühungen gelang es den Detektiven, den Inhalt des Tresors zu ermitteln. Logischerweise befindet sich Geld im Tresor. Alle sind sofort erpicht darauf, die Bösewichte bei diesem Unterfangen zu stopen.

Nach einem genüsslich verschlungenem Tomatenrisotto, welches Doris über dem Feuer zubereitet hat, lauschen alle Jungschärler dem Input von Ermittler Schlowinski. Die Prioritäten im Leben wurden besprochen und die Jungschärler lernten, dass man jene bewust selber setzen sollte. Erschöpft und glücklich machte sich die Truppe auf den Heimweg durch den Wald.

Schlowinski kommt angeeilt und überrascht die Jungschärler mit einer bahnbrechenden Information. Von streng geheimen Quellen bekam er Informationen über die Entführer. Sofort stürmt die Horde von Agenten los und macht sich auf die Suche nach den unvorsichtigen Entführern. Schnell finden sich die Detekitve in einer verzwickten und komplizierten Schnitzeljagd wieder. Durch Felder, Kuhweiden und Wälder werden die Verbrecher verfolgt.

Um Haaresbreite gelingt es den Detektiven die Verbrecher zu fangen, doch ein aufregender Zwischenfall unterbricht die Verfolgungsjagd. Die Entführte Linda aus dem Überwachungsvideo wurde gefesselt im Wald entdeckt. Glücklicherweise haben die Entführer ihren Rucksack mit dem Zvieri vergessen. Genüsslich verschlingen die Jungschärler das wohlverdiente Mahl.

Von Linda erfuhren die Agenten, dass die beiden Entführer eigentlich Informationenen über einen geheimen Tresor suchen und sie missverständlich entführt haben. Sie erklärt sich bereit, den Detektiven zu helfen.

Eine Entführung, aber die Polizei ist überlastet. Die Bürozeiten müssen eingehalten werden und es fehlt an Fachleuten. Die Jungschärler müssen her. Agent Schlowinski informierte die motivierten Jungschärler. Das Überwachungsvideo der Entführung sorgte für grosse Aufregung unter den Jungschärlern und alle waren sofort ‚Feuer und Flamme‘ 😉 den Fall aufzuklären und die Entführer selbst zu überführen. Ein knallhartes Agententraining wurde durchgeführt.

Bei Noah erlernten die Jungschärler alles über geheime Übermittlungsmethoden. Verschlüsselungen wurden decodiert und Texte chiffriert. Um jedes Detail aufschreiben zu können, konnten die angehenden Agenten einen Notizblock  selber gestalten. Um im Ernstfall top ausgebildet zu sein, braucht es viel Disziplin und jahrelanges Training. Bei Jeanine erlernten die Jungschärler das grosse Können in einer halben Stunde. Jedes Kind wurde zu Hochleistungen getrieben. Sie bewiesen sich als echte, gnadenlose Superagenten. Was wäre allerdings ein Agent ohne seinen Ausweis. Léonie warf sich kreativ ins Zeug, um den Kindern ein reiches Angebot an unauffälliger Verkleidung zusammenzustellen. Jeder Agent bekam seinen eigenen Ausweis mit coolem Foto und den Agenteigenschaften.

Mit viel Schoggi und Brot gestärkt lauschten die frisch gebackenen Agenten dem Input von Noah. Sie lernten, dass sie auch als Agenten gewisse Sachen nicht tun dürfen. Die Zehn Gebote wurden von Noah thematisiert.

Hartz zusammensuchen, getrocknete Gräser zerreiben,  Feuerstahl in die Finger und Funken sprühen. Erste Halme glühen und gekonnt wird dem Zunder Feuer eingehaucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit, besser gesagt gegen die andere Gruppe. Jungschärler gegen Leiter heisst das Duell. Bald schon lodern zwei mächtige Feuer.

Beim Spiel 15-14 können die Jungschärler ihre taktische Geschicktheit unter Beweis stellen. Sich im Unterholz verbergen und durch das Gestrüpp rennen macht allen sichtlich Spass.

Zum Zvieri gibts Calzone, allerdings nicht irgend ein Fertigprodukt, nein, selbst gemachte Calzone, eingewickelt in Alufolie  und in der Glut gebacken. Das heisse Gebäck schmeckt allen vorzüglich.

Im Input erzählt Jonas den letzten Teil vom Halbjahresthema Jakob. Vergebung und Versöhnung sind das Zentrale Thema. Munter und glücklich tritt die Gruppe Füür den Heimweg an.

Es gab Momente, da glaubte man, sich an einem echten Filmset zu befinden. Kinder schlichen als Action-Darsteller verkleidet über den Lagerplatz, Kameras wurden betätigt und am Himmel schwebte eine Drohne und verfolgte die Szenerie. Passend zum Thema „…und, Action!“ wurde im PfiLa der Jungschi „Wisawi“ der Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen mit den Kindern ein Film gedreht.
Neben den Dreharbeiten standen für die Kinder im Lager auf einer Anhöhe im Jura natürlich auch verschiedene Outdoor-Lageraktivitäten auf dem Programm. Feuer machen, Geländespiele und das Übernachten im Zelt trugen zum Abenteuer bei. Bei den thematischen Teilen und dem abendlichen Beisammensein am Lagerfeuer gab es schliesslich auch ruhigere Momente. Das Leiterteam setzte sich mit viel Engagement für die Kinder ein. Das erfreuliche Wetter und das feine Essen ab dem Feuer trugen zur guten Stimmung bei. Und so freuen sich die Kinder wie auch das Team bereits auf Pfingsten 2016 und ein weiteres Abenteuer!

Jonas Marti

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